Schutzkonzept
Bei komplexen Anlagen mit umfangreichen elektronischen Einrichtungen hat sich gezeigt, dass Blitzschutz befriedigend nicht mehr allein auf der Basis des klassischen "Äußeren und Inneren Blitzschutzes" gemäß DIN VDE 0185, Teile 1 und 2 geplant werden kann.
Als geschlossene Methode des Blitzschutzes wurde das EMV-orientierte Blitz - Schutzzonen -Konzept entwickelt. Es unterteilt das zu schützende Volumen (z.B. Rechenzentrum) in Schutzzonen, die durch Schirmen des Gebäudes, der Räume und Geräte unter Ausnutzung vorhandener metallener Komponenten, wie Metallfassaden, Armierungen, Metallgehäuse usw., gebildet werden:
Von der Feldseite (Schutzzone
OA) aus, in der direkte Blitzeinschläge und ungedämpfte elektromagnetische Felder des
Blitzes.(LEMP) auftreten, folgen Schutzzonen mit abnehmender Gefährdung hinsichtlich leitungsgebundener Störungen und
LEMP-Einwirkungen.
Geschützt nach diesem Konzept, können elektronische Einrichtungen in einer durch direkte und nahe Blitzeinschläge gestörten elektromagnetischen Umwelt störungsfrei weiterarbeiten.
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